Patientensicherheit

Die Abläufe im Gesundheits- wesen werden immer komplexer, gleichzeitig fehlt es an Zeit und Geld. Daher rücken Risikobewusstsein, Fehler-management und Fragen der Qualität in den Mittelpunkt.

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Themen & Projekte

Zu aktuellen Themen der Patientensicherheit werden laufend Arbeitsgruppen etabliert. Die Ergebnisse werden vor Veröffentlichung innerhalb der Plattform präsentiert und diskutiert.

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Aus- & Weiterbildung

Patientensicherheit, Fehler-management, Kommunikations-kultur... nur wenig davon wir derzeit in der klassischen Ausbildung für Mediziner gelehrt. Umso wichtiger sind passende Angebote für Interessierte.

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Patienteninformation

Mündige Patienten sind ein zentrales Thema in einem sicheren Gesundheitssystem.
Nur wer gut informiert ist, kann auch aktiv seinen Beitrag zu einer erfolgreichen Behandlung leisten.

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Aktuelle VeranstaltungenAktuelle Themen
Tagung: "Speak-Up! Wenn Schweigen gefährlich ist"

Das Jahr 2017 steht für die Österreichische Plattform Patientensicherheit ganz im Zeichen der Kommunikation im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit unseren internationalen Partnerorganisationen – dem Aktionsbündnis Patientensicherheit und der Stiftung für Patientensicherheit – organisiert die Plattform Patientensicherheit den 3. Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17.09.2017. Mit der Initiative "Speak-Up! Wenn Schweigen gefährlich ist" möchten wir Kolleginnen und Kollegen ermutigen, zu reagieren und sich gegenseitig anzusprechen, wenn die Sicherheit von Patienten gefährdet scheint.

Aus diesem Anlass veranstaltet die Plattform Patientensicherheit gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin und der Medizinischen Universität Wien eine Tagung zum Thema „Speak-Up!“.  Zahlreiche ExpertInnen werden sich dem Thema "Speak Up!" intensiv widmen und interessante Projekte vorstellen. Im Rahmen der Tagung findet auch die feierliche Preisübergabe des Austrian Patient Safety Awards 2017 statt.

Termin: 7. November 2017 | 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: Van Swieten Saal, Van Swieten-Gasse 1a, 1090 Wien

Lageplan / Wegbeschreibung »
Programm » (pdf)

Um Anmeldung wird ersucht: nicole.norwood@univie.ac.at

Safetyline - Sicherheitszentrum für Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich

MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Pflegebereich werden häufig mit belastenden Ereignissen und Krisen konfrontiert. Ohne Unterstützung oder strukturelle Nachbearbeitung sind Krisen im beruflichen Umfeld oft schwer bewältigbar. So können psychische Belastungen bei Betroffenen zu körperlichen Symptomen, subjektivem Überlastungsgefühl bis hin zu „Burn Out“, aber auch zu Unzufriedenheit und personeller Fluktuation am Arbeitsplatz führen. All das kann letztlich auch die Sicherheit von PatientInnen, KlientInnen und BewohnerInnen gefährden.

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit beschäftigt sich nun schon seit vielen Jahren mit dem Thema Kommunikation im Gesundheitswesen und hat gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, das Projekt „SafetyLine“ initiiert.

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Austrian Patient Safety Award 2017

Die Plattform Patientensicherheit schreibt heuer erneut den Preis für Patientensicherheit – Austrian Patient Safety Award - (APSA) aus.

2017 verleiht die Plattform Patientensicherheit wieder einen Preis für innovative Leistungen zur Erhöhung von Patientensicherheit und Qualität in Gesundheitseinrichtungen. Ziel ist es, hervorragende Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit für das Thema zu sensibilisieren.

Bewerbungen waren bis 17.08.2017 online möglich.

Weitere Informationen & Online-Bewerbung »

3. Internationaler Tag der Patientensicherheit

Machen Sie mit!

3. Internationaler Tag der Patientensicherheit 17. September 2017
SPEAK-UP! -WENN SCHWEIGEN GEFÄHRLICH IST

Das Jahr 2017 steht für uns ganz im Zeichen der Kommunikation im Gesundheitswesen. Unter dem Motto "Speak Up! Wenn Schweigen gefährlich ist" sind Kolleginnen und Kollegen aller Berufsgruppen und Hierarchiestufen eingeladen, einen Beitrag zur PatientInnen- und MitarbeiterInnensicherheit zu leisten und sichtbar zu machen, was sie bisher schon alles gleistet haben.

Alle Gesundheitseinrichtungen – von Krankenhäusern über Pflegeheime, Apotheken, Ambulatorien, Rehabilitationszentren bis hin zu Arztpraxen – sind eingeladen mitzumachen!

Der 3. Internationale Tag der Patientensicherheit ist wieder international aufgesetzt und eng mit unseren PartnerInnen aus Deutschland » und der Schweiz » abgestimmt.

"Speak Up!" hat zum Ziel, in konkreten Situationen die Sicherheit von PatientInnen zu gewährleisten. Auch PatientInnen sollen für das Thema sensiblilisiert und animiert werden, aktiv Sicherheitsbedenken zu äußern. Die Initiative "Speak Up!" soll gemeinsam mit anderen Maßnahmen einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der PatientInnnen- und MitarbeiterInnensicherheit leisten.

Der Aktionstag findet am 17. September 2017 und in der darauf folgenden Woche statt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite: www.tagderpatientensicherheit.at »

Critical Incident Reporting Systeme (CIRS)

Berichts- und Lernsysteme - oder auch Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) - sind aus der Krankenhauslandschaft nicht mehr wegzudenken.

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit freut sich, Ihnen nun eine Handlungsempfehlung für die Einrichtung und den Betrieb eines
Berichts- und Lernsystemes (CIRS) zu präsentieren.

Erstmals haben hier ExpertInnen aus Österreich (Österreichische Plattform Patientensicherheit), Deutschland (Aktionsbündnis Patientensicherheit) und der Schweiz (Patientensicherheit Schweiz) zusammengearbeitet und eine praxisnahe Handlungsempfehlung erstellt.

Download » (pdf)

Kliniksuche

Die Plattform Patientensicherheit begrüßt das neue Portal des Gesundheitsministeriums kliniksuche.at », welches Patientinnen und Patienten unterstützt, das Krankenhaus nach ihrem Wunsch zu finden. Dies ist ein wesentlicher erster Schritt, um qualitätsgesicherte Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Transparenz ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer Sicherheitskultur und weiteren Förderung der Patientensicherheit.

Weitere Themen finden Sie in unserem Newsletter »

Lehrgang Intensivberatung und Gesundheitsmediation

Gerade unter den knappen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und mit den gestiegenen Erwartungen an die Qualität und Sicherheit der Gesundheitsversorgung sind Konflikte an der Tagesordnung. Obwohl diese als belastend und energieverzehrend wahrgenommen werden, sind strukturierte Konfliktbearbeitungsformen in den Gesundheitseinrichtungen noch die Ausnahme.

Der Lehrgang Intensivberatung und Gesundheitsmediaton bietet nun MitarbeiterInnen eine maßgeschneiderte, praxisorientierte Weiterbildung an! Dieser wendet sich in erster Linie an Mitglieder aller Berufe im Gesundheitswesen, die entweder in ihrem Funktionsbereich eine neue Aufgabe übernehmen wollen oder sich ein neues Standbein erarbeiten wollen. Die TrainerInnen haben sowohl Feldkompetenz im Gesundheitssystem wie auch in Beratung/Mediation. Die Weiterbildung erfüllt darüber hinaus die Voraussetzung zur Eintragung in die Mediatoren Liste im Justizministerium.

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Patientensicherheitsmanagement kompakt

Kompaktseminar Patientensicherheitsmanagement
GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH

Termin: 27. bis 29. November 2017
Veranstaltungsort: Ecclesia Gruppe, Gutenbergstr. 15 in 10587 Berlin

Klinisches Risikomanagement ist gesetzlicher Auftrag und somit Pflichtprogramm jeder Gesundheitseinrichtung. Der Stellenwert von Aus-, Fort, und Weiterbildungen in diesem Bereich steigt dadurch enorm. Das Kompaktseminar der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH im November 2017 bietet eine spezialisierte Weiterbildungsmöglichkeit zu den Themen Patientensicherheit und Risikomanagement. Neben Methoden und Verfahren der Prävention liegt der besondere Fokus auf der Kommunikation und Kooperation der Akteure in Gesundheitseinrichtungen. Denn diese verhelfen zum Aufbau einer nachhaltig gelebten Sicherheitskultur in der Organisation. 

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Flyer und Anmeldeformular » (pdf)

Einladung zum Round-Table

Prävention nosokomialer Infektionen
So schützen Krankenanstalten ihre Patienten, ihre Mitarbeiter und sich

Termin: Dienstag, 20. November 2017 | 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Alte Kapelle, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, Campus (Altes AKH), 1090 Wien

Einladung » (pdf)

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis Freitag, den 10. November 2017 unter: roundtable@bkkommunikation.com

ASQS-Symposium 2017

"Gesundheitskompetenz - In den Schuhen des Patienten gehen"

Termin: 18. Oktober 2017 | 10:00 bis 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: Aula der Medizinischen Universität Graz, MED Campus, Neue Stiftingtalstraße 2, 8010 Graz

Programm » (pdf)

Anmeldung:
bitte per E-Mail bis 16. Oktober 2017 an office@asqs.at

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir um eine verbindliche Anmeldung.
Die Veranstaltung ist für das Diplom-Fortbildungs-Programm akkreditiert.
Die Teilnahme ist kostenlos.

TAGUNG DER ÖSTERREICHISCHEN PLATTFORM PATIENTENSICHERHEIT ZUM THEMA „MEDIKATIONSSICHERHEIT"

Um das Bewusstsein für vermeidbare Risiken bei der Medikation zu schärfen wurde der 2. Internationale Tag der Patientensicherheit gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit und der Stiftung für Patietensicherheit unter dem Motto "Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden" ausgerufen.

Aus diesem Anlass veranstaltet die Plattform Patientensicherheit gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin eine Tagung, die sich ganz dem Thema Medikationssicherheit annimmt.

Namhafte Referenten spannen einen breiten Bogen von der Medikationssicherheit in der Kindermedizin, mobilen Pflege, in der biomedizinischen Analytik sowie Medikationssicherheit und Gender. Desweiteren werden Modelle aus der Praxis vorgestellt.

  • Termin: 9. November 2016 | 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Festsaal des Bundesministeriums für Gesundheit, Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Programm » (pdf)
Präsentationen zum Nachlesen »

TAGUNG DER ÖSTERREICHISCHEN PLATTFORM PATIENTENSICHERHEIT

Gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, der Medizinischen Universität Wien,
der Ärztekammer für Wien und Medical Aid for Refugees

"MitarbeiterInnen- und PatientInnensicherheit im Rahmen der Flüchtlingshilfe"

Termin: 10. März 2016
Tagungsort: Ärztekammer für Wien, Veranstaltungszentrum 1. Stock, Saal 2+3+4,
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien

Im Rahmen der geplanten Tagung wurden aktuelle Themen von der Akutversorgung von Menschen auf der Flucht bis zu regelmäßigen medizinischen Behandlungen von MigrantInnen vorgetragen und diskutiert. Die Schwerpunktthemen lagen sowohl in der medizinischen Grundversorgung der AsylwerberInnen, Fragen der Krankenversicherung, der Überwindung von Sprachbarrieren, der Behandlung von psychischen Störungen traumatisierter Flüchtlinge als auch in Fragen nach dem Schutz der Angehörigen der Gesundheitsberufe.

Namhafte ReferentInnen der betreffenden Hilfsorganisationen, der Ärztekammer, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Medizinischen Universität Wien kamen zu Wort. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion statt zur Frage, ob im Österreichischen Gesundheitssystem ausreichend Vorkehrungen getroffen wurden, um den Anforderungen einer neuen Flüchtlingsbewegung genügen zu können.

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Pilotprojekt
Gebärdensprachdolmetscher am Display –
erstmalige flächendeckende Gesundheitsversorgung gehörloser Menschen durch mobil einsetzbares Videodolmetschen

Seit 2005 ist die österreichische Gebärdensprache als eigenständige Sprache in der Bundesverfassung anerkannt. In der 2008 in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf kommunikative Barrierefreiheit in allen Abschnitten des täglichen Lebens formuliert.

Mit dem neuen Pilotprojekt Gebärdensprachdolmetscher am Display soll ein wesentlicher Schritt zur Gleichstellung gehörloser Bürger gesetzt werden. Die Testversion geht ab Oktober auf der Homepage www.gehoert.org » in Betrieb.

Zukünftig sollen Betroffene von Montag bis Freitag via Smartphone, Tablet und Computer effiziente Unterstützung und umfassende, schnelle Beratung für alle Belange des täglichen Lebens erhalten. Ein wesentlicher Anwendungsbereich soll in der medizinischen Primärversorgung liegen. Die freie Wahl des behandelnden Arztes und umgehende Behandlung ohne terminliche Voranmeldung sollen über das mobile Gebärdensprachdolmetsch-Tool gewährleistet werden. Mittels Expertengremium und Unterstützung der Gehörlosen-Community soll die Optimierung des Tools in den nächsten Wochen vorangetrieben werden.

AMEDISS (Austrian Medication Safety Strategy)
Tool zur Förderung der Patientensicherheit - von der Verordnung bis zur Verabreichung

Eine Initiative der Österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und der Leopold Franzens Universität Innsbruck (LFU), Institut für Pharmazie

Das AMEDISS Tool ist eine Strategie mit einem systemischen Ansatz zur Selbsteinschätzung der Medikationspraxis in Spitälern sowie zum besseren Verständnis wichtiger Bereiche, die zur Vermeidung von Medikationsfehlern beitragen können und somit die Patientensicherheit erhöht. Zudem zielt AMEDISS darauf ab, mehr Kosteneffizienz durch Optimierung der Medikationsprozesse zu erreichen.

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