Die Abläufe im Gesundheits­wesen werden immer komplexer, gleichzeitig fehlt es an Zeit und Geld. Daher rücken Risikobewusstsein, Fehler­management und Fragen der Qualität in den Mittelpunkt.
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Zu aktuellen Themen der Patientensicherheit werden laufend Arbeitsgruppen etabliert. Die Ergebnisse werden vor Veröffentlichung innerhalb der Plattform präsentiert und diskutiert.
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Patientensicherheit, Fehler­management, Kommunikation ... nur wenig davon wird derzeit in der klassischen Medizin-Ausbildung gelehrt. Umso wichtiger sind passende Angebote für Interessierte.
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Mündige Patientinnen und Patienten sind zentral in einem sicheren Gesundheitssystem.
Nur wer gut informiert ist, kann auch aktiv seinen Beitrag zu einer erfolgreichen Behandlung leisten.
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Aktuelle Themen & Veranstaltungen

Tagung der Österreichischen Plattform Patient:innensicherheit

360° Patientensicherheit

Die Österreichische Plattform Patient:innensicherheit veranstaltet in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund und dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin eine Tagung zum Thema "360° Patientensicherheit". Bei dieser Veranstaltung stehen die sieben Handlungsfeldern des WHO Global Patient Safety Action Plan 2021-2030 im Fokus » (pdf)

  • Maßnahmen zur Beseitigung vermeidbarer Schäden in der Gesundheitsversorgung
  • Hochzuverlässige Systeme
  • Sicherheit der klinischen Prozesse
  • Synergie, Partnerschaft und Solidarität
  • Einbeziehung von Patient:innen und deren Familien
  • Information, Forschung und Risikomanagement
  • Ausbildung, Qualifikation und Sicherheit des Gesundheitspersonals

Im Rahmen der Tagung wird der Youngster Award 2022 verliehen.

  • Termin: Freitag, 7. Oktober 2022, 08:00 - 17:00 Uhr
  • Ort: Hybrid-Veranstaltung - Klinik Floridsdorf & Online
  • Programm: Download » (pdf)

Anmeldungen sind ab sofort unter office@plattformpatientensicherheit.at (Anna Teufel) möglich!

Die Teilnahme ist kostenlos, für den Eintritt in die Klinik Floridsdorf benötigen Sie einen max. 48 Stunden alten PCR-Test und eine FFP2-Maske.

Internationaler Tag der Patientensicherheit

Sichere Medikation und Beleuchtungsaktionen

Am 17. September 2022 begehen wir den von der WHO ausgerufenen Internationalen Tag der Patientensicherheit. Die WHO hat für die globale Kampagne 2022 neben der orangen Beleuchtung von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten das Thema „Sichere Medikation“ ausgewählt. Darüber hinaus gibt es in Hinblick auf die Patient:innensicherheit noch viel zu tun, daher möchten wir den Tag ganz bewusst auch für andere Themen öffnen.

Der Patientensicherheitstag wird von uns kommunikativ begleitet, die ersten Veranstaltungen und Beleuchtungsaktionen konnten wir auch schon in unserer Landkarte » verzeichnen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, ein Gebäude anlässlich des Patientensicherheitstages orange zu beleuchten, freuen wir uns sehr, wenn Sie das tun und uns Bescheid geben. Auch andere Aktivitäten rund um die Themen Patient:innen- und Mitarbeiter:innensicherheit nehmen wir gerne wieder in unsere Landkarte auf!

Youngster Award 2022

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit lobt 2022 erstmals einen Preis für Studierende unterschiedlicher Disziplinen aus. Diese werden eingeladen, Abschlussarbeiten, in denen sie sich mit Patienten- und/oder Mitarbeitersicherheit beschäftigt haben, einzureichen.

Eingereicht werden können Abschlussarbeiten, die dem tertiären Bildungssektor zuzurechnen sind (Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Abschlussarbeiten von Universitätslehrgängen), die zwischen 2020 und 2022 an einer österreichischen Universität, Fachhochschule oder einem Kolleg beurteilt wurden und Patienten- und/oder Mitarbeitersicherheit im Gesundheitswesen zum Thema haben. Diese Themen können aus einer Vielzahl von Disziplinen bearbeitet werden, daher laden wir ausdrücklich alle Personen ein, ihre Abschlussarbeiten, die diesen Themen zuzurechnen sind, einzureichen!

Aktionstag Second Victim

Stärkung der Resilienz von Behandelnden

Der Begriff „Second Victim“ beschreibt eine, an der PatientenInnenversorgung beteiligte Person, die durch eine außergewöhnliche Situation in der Patientenversorgung selbst traumatisiert wird. Dieses in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannte aber weit verbreitete Phänomen wird durch die Covid-19-Pandemie verschärft und birgt das Risiko, durch eine ausgeprägte psychische Überlastung der behandelnden Gesundheitssysteme zusätzlich unter Druck zu setzen. Dies stellt sowohl für die Patienten- als auch für die Mitarbeitersicherheit eine ernstzunehmende Gefahr dar.

Ziel des Aktionstages ist es einerseits für das Phänomen zu sensibilisieren und andererseits konkrete Beispiele vor den Vorhang zu holen und Good Practice Beispiele sowie praktische Hilfestellungen aufzuzeigen.

Die Veranstaltung wird als Hybridveranstaltung unter Einhaltung der geltenden COVID-19-Regelungen mit limitierter TeilnehmerInnenzahl geplant.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung unter anna.teufel@plattformpatientensicherheit.at bekannt, ob Sie vor Ort oder online dabei sein möchten.

  • Mittwoch, 11. Mai 2022, 09:00 - 14:00 Uhr
  • Ort: Van Swieten Saal der MedUni Wien, Van-Swieten-Gasse 1a, 1090 Wien und online via Livestream
  • Programm: Download » (pdf)
  • Videoaufzeichnung der Veranstaltung Link »

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein Second Victim, der MedUni Wien, dem Wiener Gesundheitsverbund und dem Wiener Städtische Versicherungsverein statt.

Corona Collaterals, Staffel 2:

Resilienz, Innovation und Versorgungssicherheit im Gesundheitssystem

Jede Krise ist eine Chance – allerdings nur, wenn man sie aufarbeitet und Lehren daraus zieht.

Nach fast zwei Jahren, die uns das Coronavirus nun fordert, blicken wir daher auf die Stärken und Schwächen, die die Pandemiesituation im österreichischen Gesundheitssystem aufgedeckt hat. Gemeinsam mit Mediziner:innen, Expert:innen und Patient:innen entwickeln wir konkrete Maßnahmen für ein resilienteres, innovativeres und sicheres Gesundheitswesen.

Weitere Informationen »
Link zu Podcast » (Link zu austrianhealthforum.at)

Tagung der Österreichischen Plattform Patientensicherheit

„Patienten- und Mitarbeitersicherheit geht alle an“

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit veranstaltete in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund und dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin eine Tagung zum Thema "Patienten- und Mitarbeitersicherheit geht alle an". Im Rahmen der Tagung wurde der Austrian Patient Safety Award 2021 verliehen.

Austrian Patient Safety Award 2021

Die Plattform Patientensicherheit schrieb 2021 erneut den Austrian Patient Safety Award (APSA) aus. Bewerbungen waren bis 30. Juni 2021 möglich.

Die Plattform Patientensicherheit verleiht den APSA für innovative Leistungen, Projekte und Maßnahmen zur Erhöhung von Patienten- sowie Mitarbeitersicherheit und Qualität in Gesundheitseinrichtungen. Ziel ist es, der Öffentlichkeit hervorragende Projekte zu präsentieren und damit für das Thema zu sensibilisieren.

Nähere Informationen finden Sie hier »

Besuche in Gesundheitseinrichtungen während COVID-19

Erklärvideo

Auf Initiative des Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety ist mit Unterstützung der Österreichischen Plattform für Patientensicherheit, der Österreichischen Ärztekammer und der ARGE PatientenanwältInnen ein Video entstanden, das Besuche während der COVID-19 Pandemie thematisiert. Dieses wurde in fünf Sprachen untertitelt und gibt klare und einfache Handlungsempfehlungen, wie Besuche in Gesundheitseinrichtungen auch während COVID-19 möglichst sicher stattfinden können.

Infoblatt COVID-19 Antigen-Schnelltest

Ergebnisinterpretation und Handlungsempfehlungen

Es ist uns als Plattform Patientensicherheit wichtig, dass aus den COVID-19 Antigen-Schnelltests die richtigen Schlüsse gezogen werden. Das Infoblatt gibt einen Überblick, was ein positives bzw. negatives Ergebnis bedeutet und welche Handlungsempfehlungen es für das weitere Verhalten gibt.

Handlungsempfehlung

Stärkung der Resilienz von Behandelnden und Umgang mit Second Victims im Rahmen der Covid‐19‐Pandemie zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens

Die vorliegende Handlungsempfehlung soll Führungskräfte in klinischen und administrativen Bereichen der Gesundheitsversorgung für die Problematik der Traumatisierung von Behandelnden sensibilisieren, die durch die aktuellen psychischen Belastungen im Rahmen der Covid19‐Pandemie ebenso wie die Infektion von Behandelnden selbst weltweit auftreten.

Es soll durch Optimierung der Führungsinstrumente und der Krisenkommunikation, die Resilienz von Behandelnden und Führungskräften stärken und so helfen, das Risiko der Überlastung der Gesundheitsversorgung zu minimieren.

Barrierefreie Kommunikation im Gesundheitswesen

Die Kommunikation im Gesundheitswesen soll besonders bei der aktuellen Bewältigung von Covid-19 weitgehend barrierefrei erfolgen können, um mögliche Infektionswege lückenlos zu eruieren.

In Kooperation mit SAVD Videodolmetschen GmbH » präsentiert die Österreichische Plattform Patienten­sicherheit Gesundheitsunternehmen in Österreich und Deutschland, die barrierefreie Kommunikation anbieten.

Österreich
Deutschland

10 Jahre Plattform Patientensicherheit – Meilensteine

Dr.in Brigitte Ettl, Dr.in Maria Kletecka-Pulker, Plattform Patientensicherheit

Wir blicken als Österreichische Plattform Patientensicherheit auf 10 Jahre Forschung, Vernetzung, Projekt- und Informationsarbeit zum Thema Patienten- und Mitarbeitersicherheit zurück. In einem immer komplexeren Gesundheitswesen rücken Risikobewusstsein, Fehlermanagement und Fragen der Qualität immer mehr in den Mittelpunkt – die Bedeutung der Patientensicherheit ist im letzten Jahrzehnt rasant gestiegen.

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit wurde am 12.11.2008 im Zuge des Projekts EUNetPAS (7. EU-Rahmenprogramm) und auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit gegründet. Als Vorbilder galten die bereits in der Schweiz und Deutschland existierenden Vereinigungen. In dem letzten Jahrzehnt konnten wir im Bereich Patientensicherheit große Meilensteine erzielen: Handlungsempfehlungen, Checklisten und das kontinuierliche Kommunizieren der Schnittstellen und Bedeutung einer gelebten Patientensicherheit sind nur einige Beispiele dafür, was in dieser Zeit bewegt wurde. Unsere ExpertInnen stehen im fachlichen Austausch, z.B. im Rahmen von Arbeitsgruppen. Es werden gemeinsame wissenschaftliche Projekte durchgeführt sowie Publikationen und Empfehlungen ausgearbeitet. So konnten wir in allen unseren vier zentralen Themenbereichen – Patient Empowerment, Kommunikation, Medikationssicherheit und Hygiene – wichtige Tools entwickeln und in der Praxis etablieren.

Worauf wir besonders stolz sind: Wir sind ein unabhängiges Netzwerk, dem die wichtigsten Player des Gesundheitswesens angehören. Diesem Netzwerk – unseren Mitgliedern, FördererInnen und System­partnerInnen – danken wir für all die Unterstützung in den letzten zehn Jahren. Ohne solche Partnerschaften, das gegenseitige Vertrauen sowie die finanzielle und fachliche Unterstützung könnten wir unsere Arbeit nicht in dieser Qualität durchführen. Ein besonderes Dankeschön gilt den Mitgliedern unseres Vorstands, Kuratoriums und wissenschaftlichen Beirats sowie allen ExpertInnen, die uns in der operativen Arbeit unterstützen. Auch Herrn Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich Körtner schuldet die Plattform großen Dank dafür, dass er es ermöglich hat, uns an dem von ihm geleiteten Institut für Ethik und Recht in der Medizin anzusiedeln.

Vieles wurde in den letzten zehn Jahren erreicht. Dennoch können und wollen wir uns nicht zurücklehnen – es gibt noch viel zu tun, um unerwünschte Ereignisse zu minimieren und die Sicherheit der PatientInnen und MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern. 2018 haben wir den Fokus auf das Thema „Digitalisierung und Patientensicherheit“ gelegt. Wir möchten aufzeigen, wie digitale Technologien und die Vernetzung digitaler Daten die Patienten- und Mitarbeitersicherheit verbessern können. Unser Ziel ist es, Best Case Studies der Patientensicherheit eine Bühne zu bieten sowie rechtliche, ethische und soziale Aspekte zu diskutieren.

Wir blicken mit Stolz auf 10 Jahre zurück und freuen uns auf neue Projekte sowie neue herausfordernde Fragestellungen im Bereich Patienten- und Mitarbeitersicherheit.

10 Jahre Plattform Patientensicherheit – Meilensteine
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„Datensicherheit = PatientenInnensicherheit“

  • 8 Sicherheitstipps für Gesundheitsberufe
  • Sicherheitstipps für die Nutzung von Gesundheits-Apps

8 Sicherheitstipps für Gesundheitsberufe
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Sicherheitstipps für die Nutzung von Gesundheits-Apps
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Internationale Empfehlungen zu Digitalisierung und Patientensicherheit
„Herausforderungen der Digitalisierung nicht an Landesgrenzen gebunden“

Gemeinsam mit den Partnerorganisationen in Deutschland und der Schweiz bringt die Österreichische Plattform Patientensicherheit zwei Empfehlungen zum Thema „Digitalisierung und Patientensicherheit“ heraus:

  • Die Handlungsempfehlung „Risikomanagement in der Patientenversorgung“ zeigt Herausforderungen und Lösungen der Digitalisierung für das Risikomanagement auf.
  • Die „Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps“ bietet Hinweise für Patientinnen und Patienten zum sicheren Umgang mit Apps.

Handlungsempfehlung „Risikomanagement in der Patientenversorgung“
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Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps
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Critical Incident Reporting Systeme (CIRS)

Berichts- und Lernsysteme - oder auch Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) - sind aus der Krankenhauslandschaft nicht mehr wegzudenken.

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit freut sich, Ihnen nun eine Handlungsempfehlung für die Einrichtung und den Betrieb eines Berichts- und Lernsystems (CIRS) zu präsentieren.

Erstmals haben hier ExpertInnen aus Österreich (Österreichische Plattform Patientensicherheit), Deutschland (Aktionsbündnis Patientensicherheit) und der Schweiz (Patientensicherheit Schweiz) zusammengearbeitet und eine praxisnahe Handlungsempfehlung erstellt.

Projekte

Zukunft der Medizin
eine Initiative zur personalisierten Medizin

Die Personalisierte Medizin zählt zu den Top-Themen im Gesundheitsbereich weltweit. Roche als Vorreiter in der Personalisierten Medizin startet heute die Initiative "Zukunft der Medizin" zukunftdermedizin.at ». Gemeinsam mit den Erwachsenen von morgen werden komplexe medizinische Themen der Zukunft erarbeitet, die letztendlich in Form eines Chat-Bots allen Interessierten zur Verfügung stehen werden. Mit dieser Initiative möchte Roche Austria, mit der Plattform für Patientensicherheit als Partner, Jugendliche für die Entscheidungen der Zukunft fit machen und ihre Health Literacy (Gesundheitskompetenz) stärken.

AMEDISS (Austrian Medication Safety Strategy)
Tool zur Förderung der Patientensicherheit - von der Verordnung bis zur Verabreichung

Eine Initiative der Österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und der Leopold Franzens Universität Innsbruck (LFU), Institut für Pharmazie

Das AMEDISS Tool ist eine Strategie mit einem systemischen Ansatz zur Selbsteinschätzung der Medikationspraxis in Spitälern sowie zum besseren Verständnis wichtiger Bereiche, die zur Vermeidung von Medikationsfehlern beitragen können und somit die Patientensicherheit erhöht. Zudem zielt AMEDISS darauf ab, mehr Kosteneffizienz durch Optimierung der Medikationsprozesse zu erreichen.