Aktuelle Veranstaltungen

Tagung der Österreichischen Plattform Patientensicherheit

„Patienten- und Mitarbeitersicherheit geht alle an“

Die Österreichische Plattform Patientensicherheit veranstaltet in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund und dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin eine Tagung zum Thema "Patienten- und Mitarbeitersicherheit geht alle an". Im Rahmen der Tagung wird der Austrian Patient Safety Award 2021 verliehen. Das Programm finden Sie in Kürze hier.

Internationaler Tag der Patientensicherheit

„Licht an für Patientensicherheit: Setzen wir ein Zeichen“
17. September 2021

Am 17.09.2021 begehen wir auch heuer den von der WHO ausgerufenen Internationalen Tag der Patientensicherheit. Dieser besondere Tag steht heuer unter dem Motto „Licht an für Patientensicherheit: Setzen wir ein Zeichen“. Zu diesem Anlass sind alle Gesundheitseinrichtungen dazu aufgerufen, sich mit Aktionen zu beteiligen und ihre Leistungen und Tätigkeiten in diesem Bereich zu präsentieren. Diese Maßnahmen können in unserer interaktiven Landkarte eingetragen werden, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Wir geben damit wichtigen Projekten der Patienten- und Mitarbeitersicherheit eine Bühne.

Wir möchten heuer Patientensicherheit auch praktisch ins richtige Licht rücken und öffentliche Gebäude, Gesundheitseinrichtungen oder Sehenswürdigkeiten orange beleuchten. Damit soll die Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema gesteigert werden. Diesbezüglich würden wir uns über Ihre Unterstützung freuen! Wenn Sie die Möglichkeit haben, eines Ihrer Gebäude zu beleuchten oder einen Vorschlag haben, welche Gebäude sich für eine Beleuchtung eignen, treten Sie bitte mit uns in Kontakt:
anna.fassl@plattformpatientensicherheit.at, 0664 60277 22203.

Am 08.10.2021 findet die Tagung der Plattform Patientensicherheit– sofern aufgrund der COVID-19-Bestimmungen möglich, in der Klinik Floridsdorf, ansonsten als Hybrid-Event – unter dem Titel „Patientensicherheit geht uns alle an“ statt. Im Zuge dieser Tagung wird außerdem der Austrian Patient Safety Award 2021 vergeben. Projekte dafür können noch bis zum 30.06.2021 eingereicht werden.

Corona Collaterals

Podcast

Die COVID-19-Pandemie ist die größte Gesundheitskrise seit der Spanischen Grippe von 1918. Seit Beginn wird vor Kollateralschäden der Krisenbewältigung gewarnt und erste negative Folgen sind bereits evident. Vor allem bei Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Das Austrian Health Forum, die Plattform Patientensicherheit und weitere Partner gehen in diesem Podcast » der Frage nach, wie es all jenen geht, die unser Gesundheitssystem auch außerhalb der Krise besonders dringend brauchen und nun viel weniger Aufmerksamkeit erhalten. Betroffene, Angehörige, Medizinerinnen und Mediziner, Ökonomen und Patientenvertretende zeigen spannende Perspektiven auf.

Trailer » (Link zu YouTube)
Link zu Podcast »

Für manche Menschen – chronisch und schwer Kranke – bedeutet Corona oft doppelte Sorge: die Sorge sich anzustecken – womöglich sogar bei einem Aufenthalt in einer Ordination oder im Krankenhaus – und die Sorge, dass sich der eigene Gesundheitszustand verschlechtern könnte, wenn medizinische Leistungen nicht rechtzeitig in Anspruch genommen werden.

Andererseits ist für die Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, die Betreuung chronisch Kranker in Pandemiezeiten eine besondere Herausforderung. Diese Patientinnen und Patienten brauchen erhöhten Schutz vor einer Corona-Infektion und spezielle Versorgung, sollten sie doch eine COVID-19 Erkrankung durchmachen.

Das Krisenmanagement in Österreich hat sich auf das Management der COVID-19 Fallzahlen fokussiert. Vor den Corona Collaterals – den Kollateralschäden oder „Nebenwirkungen“ dieses Ansatzes – wird aber bereits seit dem Frühsommer gewarnt. Erste negative Folgen, gerade für chronisch und schwer kranke Menschen, werden sichtbar.

Der Podcast Corona Collaterals lässt dazu zwölf ausgewählte Betroffene, Menschen aus der Praxis sowie Expertinnen und Experten zu Wort kommen.

  • Was macht die Krise mit der Versorgung chronisch kranker Menschen?
  • Was werden die längerfristigen Folgen sein – für die Betroffenen, für das Gesundheitssystem?
  • Welche Lösungen und Best Practice haben sie gefunden?

Es erwarten Sie unter anderem Gespräche mit:

  • Dr. Gerald Bachinger, NÖ Patientenanwalt und Sprecher der Arge der Patientenanwälte Österreichs
  • Episode 1 | Dr. Gerald Bachinger
    Patientenanwalt
    Verunsicherung macht krank

    Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger spricht über das brutale Herunterfahren des Gesundheitssystems im ersten Lockdown, verschleppte Diagnosen und Behandlungen und aktuelle Hot Spots für PatientInnen. Er kritisiert die Hü-Hot Politik im Krisenmanagement, zeigt aber auch gute Ansätze auf und weist anhand internationaler Beispiele den Weg zu patientenorientierten Lösungen. Digitalisierung spielt dabei genauso eine Rolle wie gezielt eingesetzte Anreizsysteme.

    Podcast Episode 1 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Dr. Maria Kletecka-Pulker, u.a. Geschäftsführerin der Plattform Patientensicherheit und Scientific Director des LBI Digital Health and Patient Safety
  • Episode 2 | Dr. Maria Kletečka-Pulker
    Plattform Patientensicherheit
    Corona hat Patienten verschiedener Klassen geschaffen

    Dr. Kletečka-Pulker fordert, den umfassenden Schutz der vulnerabelsten Gruppen zu forcieren und dafür die Einschränkungen für den Rest der Bevölkerung rascher abzubauen. Sie spricht über die Schwierigkeit "leise" Krankheiten zu kommunizieren, den Boost für bessere Hygienemaßnahmen und Dämpfer beim Patienten Empowerment als Auswirkungen der Krise und tritt für „intelligente Digitalisierung“ und eine Aufwertung der ärztlichen Betreuung ein, um die Versorgung auch für die Zeit nach der Krise zu verbessern.

    Podcast Episode 2 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Prof. Alexander Gaiger, u.a. Programmdirektor Telemedizin, e-Health, Machine Learning und Psychoonkologie des Comprehensive Cancer Center AKH
  • Episode 3 | Prof. Alexander Gaiger
    Onkologe und Psychotherapeut
    Anpassen an eine verrückte Normalität

    Prof. Gaiger erklärt, warum uns die Pandemie "anzipft", was der Unterschied zwischen Hoffnung und Illusion in der Krisenkommunikation ist, und warum es in Krisenzeiten Lösungen braucht, die vielfältige Perspektiven einbeziehen, es uns aber gerade dann schwer fällt zusammenzuarbeiten. Er berichtet von den Maßnahmen, die es dem Team an der Uniklinik für Innere Medizin am AKH Wien ermöglichen, KrebspatientInnen und deren Angehörige gut betreut durch die Krise zu bringen und welche Rolle dabei die Telemedizin spielt. Eine österreichweite telemedizinische Infrastruktur sieht er als Schlüssel dafür, vollwertige Betreuung von chronischen PatientInnen sicherzustellen - in dieser Pandemie und danach.

    Podcast Episode 3 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Dr. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH
  • Episode 4 | Dr. Herwig Ostermann
    Gesundheit Österreich GmbH:
    Die Krise können wir nur gemeinsam in den Griff bekommen

    Dr. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH, sieht die Corona-Krise als Beschleuniger im Gesundheitswesen und benennt die Schwachstellen die nun besonders in den Brennpunkt gerückt sind. Er spricht über Technologie als Mediator und das Potential der Digitalisierung die Fragmentierung im System zu überwinden. Mit aktuellen Einblicken zeigt er, wie sich Corona auf die Versorgungslage ausgewirkt hat und schlägt einen Innovations-Mechanismus vor, um gute Initiativen schneller in der Breite anwenden zu können.

    Podcast Episode 4 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld
  • Episode 5 | Dr. Bernhard Kadlec
    Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld:
    Die Krise hat auch einen Kollateralnutzen

    Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor des Uniklinikums St. Pöltern-Lilienfeld, blickt mit uns hinter die Kulissen des Klinikbetriebs und berichtet von langen Phasen, in denen nichts im Regelbetrieb gelaufen ist, aber auch von einem Wachsen und Zusammenwachsen des Klinik-Teams. Er gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie die Krise Katalysator für positive Veränderung war - etwa für stärkere Zusammenarbeit über Funktionen, Standorte und Generationen hinweg sowie neue Versorgungsangebote für chronische PatientInnen. Anstöße aus der Krise sollten nun genutzt werden, um digitale Gesundheitsleistungen zu verbessern, Gesundheitsbürokratie zu verschlanken und Gesundheit als Teamleistung zu etablieren, die echte Anerkennung verdient.

    Podcast Episode 5 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Dr. Thomas Szekeres, Präsident Österreichische Ärztekammer & Ärztekammer für Wien
  • Episode 6 | Dr. Thomas Szekeres
    Präsident Österreichische Ärztekammer &
    Ärztekammer für Wien
    Testen, Impfen, Reformieren!

    Ärztekammerpräsident Prof. Thomas Szekeres berichtet über die Probleme für chronisch Kranke im ersten Lockdown, verrät, was die Krise über unser Gesundheitssystem gezeigt hat und zeichnet eine Vision, in der Hausärzte aufgewertet und Ambulanzen von der Sozialversicherung finanziert werden.

    Podcast Episode 6 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Prof. Dr. Susanne Kaser, stv. Direktorin Universitätsklinik Innere Medizin I Innsbruck & Präsidentin Österreichische Diabetes Gesellschaft
  • Episode 7 | Prof. Dr. Susanne Kaser
    stv. Direktorin Universitätsklinik Innere Medizin I Innsbruck & Präsidentin Österreichische Diabetes Gesellschaft
    Diabetes: Undiagnostiziert auf der COVID-Intensivstation

    COVID und Diabetes haben mehr mit einander zu tun als auf den ersten Blick erwartet, erklärt Prof. Dr. Susanne Kaser, Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft: Jeder zweite Covid- Intensivpatient leidet unter Diabetes. Jeder vierte Diabetespatient weiß nicht, dass er betroffen ist. Und die Strategie um unter anderem das zu ändern, liegt seit vier Jahren unberührt in der Schublade.

    Podcast Episode 7 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Dr. Maya Thun, Niedergelassene Internistin und Leiterin der Overlap-Ambulanz und der Osteoporose-Ambulanz am Wilhelminenspital Wien
  • Episode 8 | Dr. Maya Thun
    Niedergelassene Internistin und Leiterin der Overlap-Ambulanz und der Osteoporose-Ambulanz am Wilhelminenspital Wien
    Im Informations-Tsunami der Pandemie

    Internistin Dr. Maya Thun erzählt:

    • wie fehlende Krisenpläne und Ressourcenmangel die Regelversorgung an Krankenhäusern massiv eingeschränkt haben
    • warum unklare Kommunikation zu Angst führt und Angst Patienten und das System krank macht
    • wovon der Erfolg der Covid-Impfkampagne und vieler Therapien abseits medizinischer Faktoren abhängt.

    Podcast Episode 8 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Dr. Thomas Wochele, Ärztlicher Leiter Caritas Wien und NÖ
  • Episode 9 | Dr. Thomas Wochele
    Ärztlicher Leiter der Caritas Erzdiözese Wien
    Mit „MindestANstand“ durch die Krise

    Dr. Thomas Wochele zeigt auf:

    • wie die Krise als Brandbeschleuniger für Einsamkeit und chronische Erkrankungen wirkt,
    • wo Digitalisierung zum „Kaufhaus-Österreich“ der Gesundheitspolitik werden könnte und
    • warum wir unserem Hausarzt mehr vertrauen sollten als Google, Apple oder Facebook.

    Podcast Episode 9 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Assoc. Prof. Dr. Kathryn Hoffmann, Medizinische Universität Wien
  • Episode 10 | Assoc. Prof. Dr. Kathryn Hoffmann
    Medizinische Universität Wien
    Ungenützte Chancen im Kampf gegen Corona

    Assoc. Prof. Dr. Kathryn Hoffmann zeigt:

    • warum Primärversorgung helfen kann, die Intensivstationen zu entlasten,
    • was andere Länder im Krisenmanagement besser machen und
    • dass wir uns auf eine neue chronische Erkrankung einstellen müssen: Long-Covid.

    Podcast Episode 10 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Prof. Dr. Marija Balic, Brustkrebs-Spezialistin
  • Episode 11 | Prof. Dr. Marija Balic
    Brustkrebs-Spezialistin
    Mehr Freiheit für Patienten

    Die Brustkrebs-Spezialistin Prof. Dr. Marija Balic spricht über die Erfahrungen von COVID-Ausbrüchen auf der Krebsstation, erzählt von ihrer eigenen COVID-Erkrankung und zeigt, wie es bald mehr Freiheit für jeden Einzelnen im Kampf gegen das Virus geben könnte.

    Podcast Episode 11 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Elisabeth Jodlbauer-Riegler, Obfrau Cystische Fibrose Hilfe OÖ
  • Episode 12 | Elisabeth Jodlbauer-Riegler
    Obfrau Cystische Fibrose Hilfe OÖ
    Der Krisenkommunikation fehlt die Offenheit

    Elisabeth Jodlbauer-Riegler, Obfrau der Cystischen Fibrose Hilfe Oberösterreich, erklärt, was man über Wissenschaft gelernt haben sollte, um mit den täglichen Informationen zu Corona umgehen zu können. Sie erzählt, warum es so wichtig ist, zwischen sozialer und physischer Distanz zu unterscheiden, was sich seit dem ersten Lockdown für PatientInnen mit Cystischer Fibrose verändert hat und welche Hoffnungen und Ängste für sie damit verbunden sind. Sie fordert Investments in flächendeckende telemedizinische Angebote, in Versorgungsstrukturen im niedergelassenen Bereich und ein Betreuungsgeld für pflegende Angehörige.

    Podcast Episode 12 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

  • Corona Collaterals – die Quintessenz
  • Episode 13 | Corona Collaterals – die Quintessenz

    In der Zusammenschau der ersten Podcast-Staffel lassen die Moderatoren Christoph Hörhan und Sophia Freynhofer zwölf bewegende und aufschlussreiche Gespräche Revue passieren. Sie präsentieren die zentralen Einsichten zur Situation chronisch kranker Menschen in der Corona-Krise und fügen die Aussagen aller Interviewpartner zu einer gemeinsamen Botschaft zusammen.

    Podcast Episode 13 » (Link zu austrianhealthforum.at)
    Trailer » (Link zu YouTube)

Online Round Table

„Initiative minus 15 Prozent”

4.500 bis 5.000 Menschen sterben jedes Jahr in Österreich an nosokomialen Infektionen, etwa fünf Mal so viele wie im Straßenverkehr. Die von der „Initiative Sicherheit im OP“ (SIOP) und der Österreichischen Plattform Patientensicherheit gegründete „Initiative minus 15 Prozent“ strebt eine Verringerung der nosokomialen Infektionen in Österreich innerhalb der nächsten 5 Jahre um 15 Prozent an. Sie will die Politik in die Pflicht nehmen, erwartet von ihr konkrete und verbindliche Vorgaben, und fordert ein klares Commitment und die erforderlichen Rahmenbedingungen für dieses Ziel. Die Corona‐Krise hat die Bedeutung der Infektionsprophylaxe besonders deutlich gemacht, und dieses neue Bewusstsein und Engagement gilt es auch für die Prävention von Spitalskeimen zu nützen.

ExpertInnen:

  • Dr. Gerald Bachinger
    Sprecher der österreichischen Patienten‐ und PflegeanwältInnen
  • Dr. Alexander Blacky
    Facharzt für Hygiene; Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie (ÖGKH)
  • Dir.in Dr.in Brigitte Ettl
    Ärztliche Direktorin an der Klinik Hietzing
    Präsidentin der Österreichischen Plattform Patientensicherheit
  • Dr.in Maria Kletecka‐Pulker
    Geschäftsführerin der Österreichischen Plattform Patientensicherheit
    Direktorin des LBI Digital Health and Patient Safety
  • Univ.‐Prof. Dr. Klaus Markstaller
    Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie, MedUni Wien/AKH Wien
    Past Präsident der ÖGARI
  • Dir. Christian Schroffenegger, MSc
    Verwaltungsdirektor und Prokurist des gemeinnützigen und öffentlichen Akutkrankenhauses der Elisabethinen in Graz
  • DGKP Josef Zellhofer
    Vorsitzender der ÖGB/ ARGE‐Fachgruppenvereinigung für Gesundheits‐ und Sozialberufe
  • Termin: Donnerstag, 1. Juli 2021, 17:00 ‐ 19:00 Uhr
  • Online
  • Anmeldung »

Einladung » (pdf)

COVID-19: Wien forscht.

Einladung

Sehr herzlich laden wir Sie am Mittwoch, den 30. Juni 2021 von 17:30 bis ca. 20:00 Uhr zur Online-Veranstaltung „COVID-19: Wien forscht“ des Wiener Gesundheitsverbundes ein.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie aktuelle Informationen zu den COVID-19 Themen:

  • Covid-19-Impfungen
  • Neues aus der COVID-19-Forschung
  • Sozial-gesellschaftliche Auswirkungen und topaktuelle Informationen zu einem neuartigen, benutzerfreundlichen Testverfahren („Lutschertest“).

COVID-19-Management für stationäre Alten – und Pflegeeinrichtungen

Online Evaluationskonferenz

Das Jahr 1 liegt hinter uns. Bewegt blicken wir auf schwierige Monate der Pandemie-Bewältigung zurück: auf Undenkbares, auf Unmögliches, aber auch auf Ermutigendes. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die bisherigen Strategien reflektieren, voneinander lernen und in die Zukunft schauen.

Die Online-Evaluationskonferenz für stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen skizziert praktische Lösungen der Krisenbewältigung in der täglichen Praxis und stellt bewährte Konzepte der Angehörigenarbeit sowie der Zusammenarbeit mit Hausarztpraxen und Krankenhäusern vor. Wir reflektieren die Impfstrategie für Pflegeheime und widmen uns der ethischen Dimension der Bewohnerfürsorge in dieser besonderen Situation.

Folgende Referent*innen berichten aus der Praxis:

  • Kathrin Jung, Leiterin des diakonis Seniorenzentrums in Detmold
  • Dr. Irmgard Landgraf, Fachärztin für Innere Medizin und Hausärztin, Lehrärztin der Charité für das Fach „Allgemeinmedizin“, Vorstandsmitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit
  • Dr. Theodor Windhorst, ehem. Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, heute Leiter des Impfzentrums Bielefeld
  • Dr. Ralf Siepe, Ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme der Niels-Stensen-Kliniken im Marienhospital in Osnabrück
  • Pastorin, Dr. Johanna Will-Armstrong, Vorständin der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld
  • Christoph Loré, Geschäftsführer der Gemeinnützige Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe (GFA) mbH in Langenlonsheim

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende aller Berufsgruppen in stationären Alten- und Pflege­heimen. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • Termin: Mittwoch, 17. März 2021, 14:00 - 17:30 Uhr
  • Virtuelle Konferenz
  • Anmeldung »

„Die COVID-19 Impfung für Gesundheitsberufe aus rechtlicher Perspektive“

Expertengespräch

Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin, die Plattform Patientensicherheit sowie das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety haben am 27.1.2021 ein Online-Expertengespräch zum Thema „Die COVID-19 Impfung für Gesundheitsberufe aus rechtlicher Perspektive“ organisiert.

Im Zusammenhang mit der COVID-19 Impfung stellen sich zahlreiche rechtliche Fragen, insbesondere für Angehörige der Gesundheitsberufe bzw. für Institutionen im Gesundheits- und Pflegebereich: Inwieweit kann man Mitarbeiter*innen verpflichten, sich impfen zu lassen? Welche Rechte haben Mitarbeiter*innen in diesem Zusammenhang? Wer übernimmt die Haftung, wenn im Zuge einer Impfung ein Schaden eintritt? Welche Schutzpflichten hat man als Gesundheitsdiensteanbieter gegenüber den Patient*innen und Mitarbeiter*innen?

Expert*innen aus den Bereichen des Arbeits-, Dienst- und öffentlichen Rechts sowie Haftungsrechts haben die einzelnen rechtlichen Fragestellungen diskutiert.

Experten:

  • Hon.-Prof. Dr. Gerhard Aigner Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Wien
  • Hon.-Prof. Dr. Markus Grimm, MBA Rechtsabteilung, Medizinischen Universität Wien
  • Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Gruber-Risak Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Universität Wien
  • Univ.-Prof. Dr. Karl Stöger Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, Universität Wien
  • Prof. Dr. Harald Willschke Ludwig Boltzmann Institut for Digital Health and Patient Safety, Wien

Moderation:

  • Dr. Maria Kletečka-Pulker Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Wien

Das Gespräch wurde aufgezeichnet und ist hier verfügbar: