Publikationen & Empfehlungen

Evidenzbasierte Hygiene-Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von PatientInnen mit COVID-19

Wesentlicher Bestandteil in der Behandlung von COVID-19 PatientInnen ist die Infektionseindämmung und der Schutz des Personals.
Insbesondere bei aerosolgenerierenden Maßnahmen besteht ein deutlich erhöhtes Ansteckungsrisiko. Infektionsschutzmaßnahmen sollen bei Verdachtsfällen sowie bei nachgewiesener Infektion gleich sein.
(Stand 04.05.2021)

Evidenzbasierte Hygiene-Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von PatientInnen mit COVID-19

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Evidenzbasierte Hygiene-Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von PatientInnen mit COVID-19 - Minimalerfordernisse

Die Hygiene-Empfehlung fokussiert einerseits auf den Schutz des Personals, das in der Behandlung von COVID-19-PatientInnen tätig ist im Besonderen und andererseits auf die Infektionseindämmung im Allgemeinen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf (potentiell) aerosolgenerierenden Maßnahmen, wie Atemwegssicherung, Bronchoskopie oder Gastroskopie, die ein deutliches Ansteckungsrisiko darstellen. Für diese Situationen werden daher entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert. Thematisiert wird auch die persönliche Schutzausrüstung, die in solchen Situationen empfohlen wird (inkl. Checkliste).
(Stand 12.12.2020)

Evidenzbasierte Hygiene-Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von PatientInnen mit COVID-19 - Minimalerfordernisse

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Handlungsempfehlung des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS)

Empfehlung zur Implementierung und Durchführung von Fallanalysen

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat gemeinsam mit der Österreichischen Plattform Patientensicherheit eine neue Handlungsempfehlung zur Fallanalyse von unerwünschten Ereignissen und Risikosituationen in medizinischen Einrichtungen veröffentlicht. Mit ihr werden Krankenhäuser und niedergelassene Praxen darin unterstützt, die Ursachen für Schadensfälle und kritische Ereignisse strukturiert zu analysieren und daraus adäquate Maßnahmen abzuleiten. Ob Medikationsfehler, Patientenverwechslungen oder aktuelle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Versorgung von Covid‐19‐Patienten – sorgfältige Fallanalysen tragen zur sicheren Versorgung bei.

Wir danken Britta Formann (Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Hietzing) und Dr. Herbert Kaloud (AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark, Standort Graz), die für Österreich daran mitgearbeitet haben.

Die Empfehlung steht in einer Lang‐ und einer Kurzfassung zur Verfügung.

Empfehlung zur Implementierung und Durchführung von Fallanalysen

Klinisches Risikomanagement

Die Luxemburger Deklaration zur Patientensicherheit war der Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten in den Mitgliedsländern der Europäischen Union, die insbesondere in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu umfassenden und nachhaltigen Veränderungen im Denken und Handeln geführt haben. Die Patientensicherheit ist die deutlichste Konkretisierung des medizinischen Qualitätsgedankens, das klinische Risikomanagement verankert die Patientensicherheit im organisationalen Umfeld Krankenanstalten.

Klinisches Risikomanagement - Beiträge zur Patientensicherheit

Schriftenreihe Recht und Risikomanagement - Band 2

Andreas Becker, Alexander Glaser, Wolfgang Kröll, Peter Schweppe, Oliver Neuper, Hrsg.
NWV Verlag; Auflage 1., 2012
ISBN 978-3708-3080-69

Die Luxemburger Deklaration zur Patientensicherheit war der Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten in den Mitgliedsländern der Europäischen Union, die insbesondere in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu umfassenden und nachhaltigen Veränderungen im Denken und Handeln geführt haben. Die Patientensicherheit ist die deutlichste Konkretisierung des medizinischen Qualitätsgedankens, das klinische Risikomanagement verankert die Patientensicherheit im organisationalen Umfeld Krankenanstalten.

Netzwerk Risikomanagement Österreich fördert die Verbreitung der Patientensicherheit seit vielen Jahren durch Kongresse, Ausbildungslehrgänge und Publikationen. Die jährlich stattfindende Fachtagung Risikomanagement gibt eine Übersicht zu aktuellen Trends und praktischen Anwendungen im klinischen Umfeld, hierzu können regelmäßig nationale und internationale Experten als Referenten gewonnen werden.

Besonders freut die Herausgeber, dass nunmehr bereits der zweite Band mit dem Titel „Klinisches Risikomanagement – Beiträge zur Patientensicherheit“ der Schriftenreihe „Recht und Risikomanagement“ präsentiert werden kann, mit welchem mitunter wichtige Beiträge der Fachtagung Risikomanagement aus dem Jahr 2011 einem größeren Fachpublikum zugänglich gemacht werden sollen. Die Beiträge vermitteln praxisbezogenes Anwenderwissen ebenso wie wissenschaftliche Grundlagen und befähigen den Leser zur Umsetzung im eigenen beruflichen Umfeld, da sie die Einflussfaktoren klinischer Risiken (Mensch, Technik, Organisation) berücksichtigen.

Die Herausgeber sind sicher, dass sie den mit der ersten Ausgabe gesetzten Qualitätsanspruch heuer übertreffen und erneut einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Patientensicherheit leisten werden.

Patientensicherheit im Krankenhaus - Das Wichtigste in Kürze

Norbert Pateisky; Hans Härting
ISBN: 978-3-85402-268-8
Reihe: QuickInfo
Verlag: Austrian Standards plus GmbH Format: Buch

Inhalt:

Die laufende Entwicklung neuer Diagnose und Therapieverfahren sowie die zunehmend älter werdende Bevölkerung bedingen neben dem nicht mehr zu übersehenden Problem des vermeidbaren Schadens am Patienten die zunehmende Unfinanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens. Praxisnahe Tipps und Tricks im Sinne der Sicherheit und Ökonomie stehen im Zentrum der vorliegenden QuickInfo.

Norbert Pateisky steht mit seiner jahrzehntelangen klinischen Erfahrung als Arzt für die praktische Anwendbarkeit der beschriebenen Verfahren.
Hans Härting garantiert als Teamtrainer, Flottenchef und Cheffluglehrer höchste Sicherheitskompetenz.

Die anwenderfreundliche Struktur des Buches hilft Ihnen, sich in der für die Medizin neuen, aber überaus wichtigen Thematik in Kürze einen Überblick zu verschaffen, der Ihnen nachhaltig hilft, sicherer zu arbeiten.

Kommunizieren und Handeln nach einem Zwischenfall

Irren ist menschlich. Und wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, auch im Gesund­heitswesen.

Da allerdings im Unterschied zu vielen anderen Branchen die Gesundheit, möglicherweise sogar das Leben eines Patienten gefährdet wird, werden Missgeschicke aus Furcht vor negativen Folgen oft systematisch verschwiegen.

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CIRS im Rettungsdienst: Umgesetzte Maßnahmen und Lernpotentiale

Rettungsdienste, die bereits ein Critical Incident Reporting System (CIRS) eingeführt haben, stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Die Autorinnen und Autoren berichten über kritische Situationen und Beinahe-Fehler aus der täglichen Praxis und stellen ihre Verbesserungsmaßnahmen vor. Diese Herangehensweise ist im deutschsprachigen Rettungsdienst ein Novum.

CIRS im Rettungsdienst: Umgesetzte Maßnahmen und Lernpotentiale

herausgegeben von Agnes Neumayr, Michael Baubin und Adolf Schinnerl

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Publikationen des Council of Europe (COE)

Empfehlung Rec(2006)7 des Ministerkomitees an die Mitgliedstaaten über den Umgang mit der Patientensicherheit und die Verhinderung von unerwünschten Ereignissen im Gesundheitswesen.

Publikationen des Council of Europe (COE)

Empfehlung Rec(2006)7 des Ministerkomitees an die Mitgliedstaaten über den Umgang mit der Patientensicherheit und die Verhinderung von unerwünschten Ereignissen im Gesundheitswesen.

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Recommendation Rec(2006)7 of the Committee of Ministers to member states on management of patient safety and prevention of adverse events in health care.

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Sitzung “Patient Safety and Quality Working Group-PSQWG” am 26.1. 2011 in Brüssel Unter diesem Link sind auch die Vorträge zu EPSO (European Partnership for Supervisory Organisations in Health Services and Social Care) und zum Projekt Handover of care, abrufbar (unter Past events).

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Publikationen der World Health Organization (WHO)

Die Bereitstellung von Gesundheitsfürsorgesystemen ist aufgrund einer Vielzahl von medizinischen Sicherheitsproblemen eine weltweite Herausforderung. Der traditionelle ärztliche Eid — mit der Hauptregel “Niemandem schaden” — wird selten vorsätzlich von Ärzten, Pflegepersonal oder anderen Therapeuten verletzt, aber Tatsache bleibt, dass Patienten jeden Tag in jedem Land der Welt im Rahmen der medizinischen Versorgung Schaden erleiden. Das Erste, was wir tun müssen, ist diese unbequeme Wahrheit zuzugeben; den Gedanken zu verwerfen, dass der Status quo akzeptabel ist und, was vielleicht am wichtigsten ist, die Probleme anzugehen, die zu einer gesundheitlich bedenklichen Versorgung beitragen.
Alle Patienten haben jederzeit das Recht auf eine wirksame, unbedenkliche medizinische Versorgung.

Publikationen der World Health Organization (WHO)

Lösungskonzepte zur Patientensicherheit

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Clean Care Is Safer Care.
Summary of the WHO Approach to Hand Hygiene Improvement

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Safe Surgery Saves Lives Brochure

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Safe Surgery Saves Lives Checklist

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Safe Surgery Saves Lives Manual

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WHO Draft Guidelines for Adverse Event Reporting and Learning Systems

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Publikationen der Europäischen Union (EU)

COUNCIL RECOMMENDATION of 9 June 2009 on patient safety, including the prevention and control of healthcare associated infections

Publikationen der Europäischen Union (EU)

COUNCIL RECOMMENDATION of 9 June 2009 on patient safety, including the prevention and control of healthcare associated infections

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Publikationen der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD)

Healthcare Quality Indicators Project - Patient Safety Data System in the OECD

Publikationen der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD)

Healthcare Quality Indicators Project - Patient Safety Data System in the OECD

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Sicher=Sicher

Patientensicherheit und Risikomanagement haben in den letzten Jahren einen großen Stellenwert in den nationalen Gesundheitssystemen erhalten. Viele dieser Aktivitäten richteten sich aber vorrangig an GesundheitsexpertInnen. Dass auch PatientInnen einen positiven Beitrag zu mehr Patientensicherheit leisten könnten, rückt erst langsam in das Bewusstsein der Verantwortlichen. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen sind für das Gesundheitspersonal sehr wertvoll, denn schließlich sind sie die einzigen, die den gesamten Prozess des Krankenhausaufenthaltes miterleben. Und das ist wichtig, denn: Medizin und Pflege sind nicht frei von Risiken.

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Patientenhandbuch

Ein Leitfaden für einen sicheren Krankenhausaufenthalt

Mitarbeiter im Gesundheitsbereich begegnen zunehmend komplexen Herausforderungen.
Die Anforderungen und Ansprüche an die Behandlungsqualität und Patientensicherheit steigen, jedoch nicht im selben Ausmaß wie die verfügbaren Ressourcen.

Um den Anforderungen dennoch gerecht zu werden, müssen Gesundheitsexperten den Patienten als Partner in die Behandlung einbeziehen.

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OP-Sicherheits-Checkliste

Checklisten helfen, damit wichtige Details bei Routinetätigkeiten nicht übersehen werden.

In der Luftfahrt sind Checklisten ein bewährtes Instrument, um die Sicherheit zu erhöhen. Sie sollen gewährleisten, dass gerade bei Routineabläufen keine Details vergessen werden und Verantwortlichkeiten bzw. Aufgabenverteilungen klar und eindeutig geregelt sind. Damit werden Abläufe standardisiert reproduzierbar und Fehler, die nicht aufgrund von mangelndem Wissen, sondern weitaus öfter aufgrund von mangelnder Kommunikation und Koordination oder Zeitdruck und Unaufmerksamkeit entstehen, können vermieden werden.

Das Vorbild „Luftfahrt“ wird gerne in die Medizin übertragen und auch hier können Checklisten ein hilfreiches Instrument sein, um wiederkehrende Abläufe sicherer zu machen. Gerade in Stresssituationen sind sie besonders gut geeignet, als Gedächtnisstütze dazu beizutragen, dass keine Flüchtigkeitsfehler passieren und für alle Beteiligten der Überblick bewahrt wird.

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10 Tipps für Ihre Sicherheit

10 Tipps für Ihre Sicherheit

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Was Patientinnen und Patienten tun können

Was Patientinnen und Patienten tun können
- 6 Beiträge zur Patientensicherheit

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